Der US-Vorwahlkampf fand seinen Abschluss in der Nominierung
Clintons zur Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, bei der die
Partei in ungewohnter Uneinigkeit den Streit zwischen Basis und
Establishment zur Schau stellte. Oder auch nicht? Vom 04. bis zum 07.
August kommt als letzte Partei die US-Grünen zusammen, um ihren
Kandidaten zu küren. Im Fokus standen bisher nur die beiden großen
Parteien, die intern zerstritten wie schon lange nicht mehr sind.
Ihre Kandidaten versuchen sich in Unbeliebtheit zu übertreffen.
Dennoch mussten die Demokraten und Republikaner Clinton und Trump aus
Mangel an Möglichkeiten ins Rennen schicken.
Vergessen wurde dabei, zumindest in Europa, dass es neben den
beiden großen auch noch zahlreiche kleinere Parteien gibt. Zwei von
ihnen stellen sich auch dem Kampf um den Einzug ins Weiße Haus.
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Mittwoch, 27. Juli 2016
Die Vergessenen - Die verborgene Seite des US-Wahlkampfes
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Mittwoch, 20. Juli 2016
Trump for apocalypse?
Auf dem Parteitag der Republikaner in Cleveland geschah das, was
vor etwa einen Jahr kaum jemand zu glauben wagte. Der populäre und
umso umstrittene Unternehmer Donald J. Trump wurde als Kandidat für
die Präsidentschaftswahl nominiert. 1725 Delegierte stimmten für
den Milliardär, deutlich mehr als die notwendigen 1237.
Letzte verzweifelte Bemühungen, die Nominierung zu verhindern, scheiterten im archaischen Akklamationsverfahren, das die lautstärkste Fraktion zum Sieger kürt. Gegener von Trump wollten erreichen, dass die Delegierten im freien anstelle des gebundenen Mandats stimmen sollten. Hoffnung war hier Vater des Wunsches, realistisch war die Absicht ohnehin nicht.
Trump hatte bisher weder ein hohes politisches Amt inne, noch kann er diplomatisches Geschick oder militärische Fähigkeiten vorweisen. Ein Neuling im Geschäft unmittelbar an der Spitze der größten Volkswirtschaft und der potentesten Streitkräfte der Welt? Ist da der Untergang nicht vorprogrammiert?
Letzte verzweifelte Bemühungen, die Nominierung zu verhindern, scheiterten im archaischen Akklamationsverfahren, das die lautstärkste Fraktion zum Sieger kürt. Gegener von Trump wollten erreichen, dass die Delegierten im freien anstelle des gebundenen Mandats stimmen sollten. Hoffnung war hier Vater des Wunsches, realistisch war die Absicht ohnehin nicht.
Trump hatte bisher weder ein hohes politisches Amt inne, noch kann er diplomatisches Geschick oder militärische Fähigkeiten vorweisen. Ein Neuling im Geschäft unmittelbar an der Spitze der größten Volkswirtschaft und der potentesten Streitkräfte der Welt? Ist da der Untergang nicht vorprogrammiert?
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